Montag, 4. Februar 2013

Ich hab mich heute gut geschlagen.
Bin sogar ein wenig stolz auf mich.

Der Tag fing schlecht an, ging sehr gut weiter und endete ganz okay.

Gegen 16 Uhr war ich einkaufen, habe Muster durchbrochen.
Der Lust nachgegeben aber dem Verlangen gegenüber standhaft geblieben.
Um 18 Uhr gab es Nudelpfanne mit Tomaten, Paprika, Mais und Mozarella.
Eine kleine Portion.
Sehr lecker, ich könnte es genießen.
Dann habe ich gewartet.
Der Hunger blieb, auch nach einer halben Stunde.
Also gab es eine größere Portion.
Wieder konnte ich es genießen.
Wieder bleib der Hunger.

Nach einer runtergeschlungenen großen Portion Nudeln mit Mayonaise wurde er erträglicher.
Verdammt. Was sollte das?
Den Rest Mais habe ich direkt aus der Dose gelöffelt.
Lass das. Es wird zu viel.
Hinterher noch den Rest Mozarella.
Nein. Hör auf. Es reicht.
Dann habe ich Wasser aufgesetzt, wollte eine halbe Packung Nudeln in den Topf tun und..
STOP.
Was tue ich hier?
Nudeln weggepackt, Herd ausgemacht.
Zu viel.
Mehr, als ich wollte.
Mehr, als ich sollte.
Aber noch erträglich, irgendwie.

Ich habe mir das zu viel verziehen und bin froh, die Eskalation abgewendet zu haben.
Schließlich lief es doch sonst ganz gut.
Das will ich mir nicht kaputt machen.
Muster durchbrechen.
Ich schaffe das.

Zum Frühstück gibt es morgen eine halbe Pomelo.
Um 11 Uhr einen Teller Nudelpfanne.
Und dann lasse ich den Tattootermin auf mich zukommen.
Hoffentlich spielt mein Kreislauf mit.

Jetzt werde ich erstmal meine Haare nachfärben.
Dann mache ich Sport und um 23 Uhr geht es ins Bett.

Ich freue mich auf morgen.

2 Kommentare:

  1. nein, nein, nein
    so meinte ich das nicht.
    triggern tun mich deine texte
    nicht allzu sehr,
    es ist okay wirklich.
    ich wollte eigentlich mit meinen kommentar
    sagen
    das ich dich voll und ganz nachvollziehen
    weil deine gedanken
    deine taten
    meine eigenen sehr gleichen.

    ich bin froh
    das der tag besser für dich war.
    ich habe es mir wirklich von herzen gewünscht.

    ich passe auf mich auf so gut es eben geht,
    du bitte auch auf dich, ja?

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  2. weißt du was? ich bin stolz auf dich,
    stolz das du das alles gemeistert hast
    ohne die bekannten verhaltensweisen
    wieder aufzuschreiben.

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